Aktualisiert am 21. Oktober 2026
Wechseljahre: Welche Sportarten eignen sich für mehr Wohlbefinden?
Die Wechseljahre sind für viele Frauen eine intensive und manchmal auch belastende Lebensphase. Die Hormonveränderung kann für unterschiedliche Beschwerden sorgen. Typisch sind zum Beispiel Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Schlafprobleme, Gelenkschmerzen und Gewichtszunahmen. Das kommt Ihnen bekannt vor? Viele Frauen empfinden Sport und Bewegung in dieser Lebensphase als wohltuend. Bei Beschwerden sprechen Sie bitte mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt. Doch welche Sportarten sind in dieser Lebensphase besonders gut geeignet? Diese Frage beantworten wir Ihnen im folgenden Artikel.
Warum kann Bewegung in den Wechseljahren guttun?
Sport und ein bewegter Alltag können in der Menopause auf verschiedene Weise guttun:
- Gewicht: Bewegung kann dabei unterstützen, das Gewicht zu halten oder zu verringern (mehr zur Gewichtsabnahme). Viele Frauen nehmen in den Wechseljahren leichter zu.
- Stressabbau: Viele Menschen empfinden Bewegung als Ausgleich zum Alltagsstress.
- Schlaf: Wer tagsüber aktiv ist, schläft nach Erfahrung vieler Menschen abends leichter ein.
Sportarten, die viele Frauen in den Wechseljahren schätzen
Wenn Sie schon seit längerer Zeit einer Sportart nachgehen, können Sie diese natürlich auch in den Wechseljahren weiterführen. Falls Sie auf der Suche nach einer neuen Sportart sind, die Sie in Bewegung bringt, eignen sich diese besonders gut:
- Yoga empfinden viele als wohltuend für Beweglichkeit und Entspannung. Wichtig zu wissen: Es gibt sehr unterschiedliche Yogatechniken und -methoden. Es lohnt sich also, verschiedene Angebote auszuprobieren, um das passende zu finden.
- Pilates ist eine sanfte Übungsform, die die Kernmuskulatur fordern und die Körperhaltung unterstützen kann. Bei den Übungen sind Konzentration, Atmung und fließende Bewegungen wichtig, um den Körper zu kontrollieren und zu stärken.
- Schwimmen ist ein gelenkschonender Ausdauersport, der die Muskeln des ganzen Körpers stärkt. Viele Frauen empfinden die Abkühlung im Wasser als angenehm. Besonders bequem ist das Training im eigenen Zuhause: Mit einem Swim Spa ist es auch auf kleinem Raum möglich.
- Radfahren ist eine großartige Möglichkeit, Ausdauer aufzubauen und die Beinmuskulatur zu stärken. Wenn das Fahrrad gut eingestellt ist, schonen Sie beim Radfahren die Gelenke und kommen trotzdem zügig vorwärts. Gerade am Anfang oder in bergigem Gelände kann ein E-Bike eine tolle Unterstützung sein.
- Kraft- und Widerstandstraining: Das Heben von Gewichten oder die Verwendung von Widerstandsbändern kann dazu beitragen, die Muskelmasse zu erhalten oder aufzubauen. Krafttraining ist im Fitnessstudio, aber auch zu Hause möglich.
Fazit:
Regelmäßige Bewegung ist in jeder Lebensphase wichtig. Während der Wechseljahre kann Bewegung besonders guttun. Vielleicht finden Sie durch unsere Vorschläge eine neue Sportart, die zu Ihnen passt? Probieren Sie verschiedene Methoden aus und finden Ihre optimale Bewegungsroutine! Wichtig ist jedoch: Seien Sie geduldig mit sich selbst und beginnen Sie langsam mit einem neuen Training! Viele merken mit der Zeit, dass ihnen die Bewegung leichter fällt. Bei Beschwerden, Vorerkrankungen oder Unsicherheit sprechen Sie bitte vorab mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
FAQ
Häufige Fragen zu Sport in den Wechseljahren
Welche Sportarten eignen sich in den Wechseljahren?
Viele Frauen schätzen sanfte Ausdauer- und Beweglichkeitsformen wie Schwimmen, Yoga, Pilates oder Radfahren. Wichtig ist, dass die Bewegung Ihnen Freude macht und zu Ihrer Verfassung passt.
Kann Schwimmen in den Wechseljahren eine Option sein?
Schwimmen ist gelenkschonend und beansprucht viele Muskelgruppen. Viele Frauen empfinden das Wasser außerdem als angenehm. Im eigenen Swim Spa können Sie das Training je nach Modell an sich anpassen.
Sollte ich vor dem Sport mit meiner Ärztin oder meinem Arzt sprechen?
Bei Beschwerden, Vorerkrankungen oder wenn Sie lange keinen Sport gemacht haben, ist ein Gespräch mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt sinnvoll. Beginnen Sie langsam und hören Sie auf Ihren Körper.



