Frau liegt krank auf dem Sofa und misst ihre Temperatur mit einem Thermometer

08. Februar 2024

Mit Erkältung in die Sauna? Das sollten Sie beachten

Oft hört man, eine Erkältung solle man „ausschwitzen“. Aber darf man das in der Sauna? Sollte man bei Schnupfen, Husten und Fieber nicht eher inhalieren und andere Hausmittel anwenden? Hier erfahren Sie, worauf Sie bei einem Saunabesuch mit Erkältungssymptomen achten sollten.

Vorsicht in der Sauna: Erkältung „ausschwitzen“ nicht immer ratsam

Ein Saunabesuch ist in der kälteren Jahreszeit nicht nur äußerst angenehm, sondern soll auch gesund sein. Bei ersten Erkältungsanzeichen ist aber Vorsicht geboten – vor allem, wenn Sie erst seit kurzem saunieren.  

Auch wenn sich noch immer der hartnäckige Mythos hält, dass man in der Sauna Erkältung und Schnupfen „ausschwitzen“ kann, ist das schlichtweg falsch. Wer schnupft und schnieft, hustet und eventuell sogar noch fiebert, sollte nicht in die Sauna gehen. Das ist nicht nur unangenehm für andere Saunateilnehmer, sondern kann auch ganz schön gefährlich sein. Bei starken Symptomen gehört man ins Bett und nicht in eine Sauna.

Warum sollte man bei einer Erkältung nicht in die Sauna?

Sobald Sie sich auch nur annähernd krank fühlen, sollten Sie nicht mehr in die Sauna. Denn eine Erkältung verlangt dem Immunsystem schon einiges ab. Das Fieber, auch wenn es nur leicht ist, zeigt bereits, dass Ihr Körper mit Krankheitserregern ordentlich zu kämpfen hat. Wer dann noch in die Sauna geht, belastet das Immunsystem zusätzlich und das kann zum Problem werden. Mit Fieber oder stärkeren Erkältungssymptomen sollten Sie auf keinen Fall in die Sauna gehen, denn dann droht womöglich sogar ein Kreislaufkollaps oder eine gesundheitliche Verschlechterung.

Wann darf man erkältet in die Sauna?

Erfahrene Saunagänger empfinden bei leichten Beschwerden wie Halsschmerzen oder Schnupfen einen milden Saunagang mitunter als wohltuend.

Ein Dampfbad oder eine Kräutersauna mit niedrigen Temperaturen ist hier dann die bessere Wahl. Außerdem sollten Sie nach dem Saunagang darauf achten, dass der Temperaturunterschied beim Abkühlen nicht allzu groß ist. Eine lauwarme Dusche reicht bei leichten Erkältungssymptomen als Abkühlung nach der Sauna völlig aus.  

Trinken Sie außerdem viel: (Mineral-)Wasser, Tee oder Schorlen halten die Schleimhäute feucht.

Wer sich unsicher ist, ob er mit seinen Symptomen in die Sauna darf, sollte unbedingt immer einen Arzt fragen.

Sauna bei Husten, Halsschmerzen oder leichter Erkältung

Bei Fieber, Gliederschmerzen oder deutlichem Krankheitsgefühl gehört die Sauna auf Pause – der Kreislauf hat dann genug zu tun. Bei einem leichten Schnupfen oder etwas Halskratzen entscheiden viele nach ihrem Wohlbefinden: lieber kürzere Gänge, die untere Bank und ausreichend trinken. Wer unsicher ist, klärt es vorher mit dem Arzt.

Person entspannt in der Sauna mit Bademantel und Handtuch und genießt wohltuende Wärme, Ruhe und Regeneration im Wellnessbereich.

Welche Vorteile hat eine Sauna für zuhause?

Wer bei leichten Symptomen saunieren möchte, ist in einer eigenen ARMSTARK-Premium-Sauna gut aufgehoben. Selbstverständlich bei moderaten Temperaturen. Dabei ist eine Heimsauna gleich mehrfach von Vorteil. Denn Sie belästigen mit eventuellem Schniefen, Schnupfen oder leichtem Reizhusten keine anderen Saunagäste. Sie können sich nicht nur die Zeit aussuchen, sondern auch, ob Sie allein, zu zweit oder mit weiteren Familienmitgliedern saunieren. Ganz wichtig – Sie entscheiden über die optimale Temperatur für Ihren Saunagang.

Ob in der Gartensauna oder der perfekt angepassten Innensauna – Unsere Saunen sind maßgefertigt nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Wählen Sie aus edlen, unbehandelten Hölzern aus nachhaltiger Waldwirtschaft und lassen Sie sich von unseren Armstark-Profis Ihre Wunsch-Sauna konfigurieren! Größe, Design, Innenleben und Accessoires lassen sich genau nach Ihren Ansprüchen zusammenstellen. Kontaktieren Sie am besten gleich unsere Profis in Ihrer Nähe und lassen Sie sich zu Ihrer Premium-Sauna „made in Europe“ beraten!

FAQ

Häufige Fragen zur Sauna bei Erkältung

Kann man eine Erkältung in der Sauna ausschwitzen?

Nein, das ist ein Mythos. Bei Schnupfen, Husten oder Fieber sollten Sie nicht in die Sauna gehen.

Warum sollte man mit Fieber nicht in die Sauna?

Der Körper ist dann bereits stark gefordert, und die Hitze belastet den Kreislauf zusätzlich. Bei Fieber oder stärkeren Symptomen ist Ruhe die bessere Wahl.

Was gilt bei leichten Erkältungssymptomen?

Wenn überhaupt, dann nur mit Saunaerfahrung und bei niedrigen Temperaturen, etwa im Dampfbad oder in der Kräutersauna. Kühlen Sie danach lauwarm ab und trinken Sie viel. Im Zweifel fragen Sie Ihren Arzt.

Welchen Vorteil hat eine eigene Sauna zuhause?

Sie stören keine anderen Saunagäste und bestimmen Zeitpunkt und Temperatur selbst.

Kann man mit Husten in die Sauna?

Bei Fieber oder deutlichem Krankheitsgefühl nicht. Bei leichtem Husten ohne Fieber entscheiden Sie nach Ihrem Wohlbefinden – mit kürzeren Gängen und ausreichend Flüssigkeit. Im Zweifel fragen Sie Ihren Arzt.

Ist das Dampfbad bei Erkältung besser als die Sauna?

Es gilt dieselbe Regel: Bei Fieber bitte verzichten. Bei leichten Beschwerden empfinden manche die mildere, feuchte Wärme als angenehmer – entscheidend ist Ihr Wohlbefinden.